Stiftung Wienbeck für Medizinische Entwicklung

Humanet unterstützt dieses Jahr zum ersten Mal die Stiftung Wienbeck für Medizinische Entwicklung, geründet 2001 von Prof. Martin Wienbeck (1936 – 2005) für die Verbesserung der medizinischen Versorgung vor allem in medizinisch unterversorgten Regionen der Erde.

Zur Zeit ist sie schwerpunktmäßig in Afghanistan tätig, wo sie Ärztinnen und Ärzte weiterbildet und sie mit medizinischen Geräten versorgt.

Webauftritt der Stiftung: Foundation.Wienbeck.net

Ärztinnen Unterricht der Reparatur von
Endoskopen

Bilder: © Stiftung Wienbeck für medizinische Entwicklung\ Links: Ärztinnen, die durch die Stiftung ausgebildet wurden; Rechts: Herr Hoffmann, ein Techniker aus Düsseldorf, richtete in Kabul eine Werkstatt ein und unterrichtete die Reparatur von Endoskopen

Schulprojekt in Benin

Grundschule Idi-OgouAufgrund niedriger Produktivität ist Benin eines der ärmsten Länder Afrikas.

Astrid Toda gewann 1991 als japanische Botschaftergattin in Nigeria die Überzeugung, dass die Kindererziehung die einzige Methode ist, die Menschen langfristig von Armut zu befreien. Sie hat dort angefangen, eine Schule für die Straßenkinder der Stadt zu bauen.

Sie fand jedoch viele Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Nachbarland Benin in der Stadt, und dieses Land ist noch ärmer. Sie begann dort erneut, eine Schule zu bauen, mit der Überzeugung, dass die Erziehung der Kinder, besonders der Mädchen, am wichtigsten ist, um das Land wirtschaftlich stabiler zu machen.

Grundschule MakokoVom Status einer Diplomatengattin Abschied nehmend begann sie, sich auf das Schulprojekt zu konzentrieren. Sie überzeugte die Ältesten des Dorfs, sodass die Dorfeinwohner verstanden haben, wie wichtig die Kindererziehung ist. Außerdem gibt es für sie zusätzliche Vorteile, beispielsweise, sie bekommen nicht nur die Grundschule für Kinder, sondern dazu noch eine Wasserquelle, oder eine Bibliothek. → Weiterlesen

Webauftritt von Frau Astrid Toda: www.Entwicklungshilfe-Westafrika.de

Alle Bilder vom Schulprojekt (in dieser Seite gezeigt) gehören Frau Astrid Toda.

Rollstuhlprojekt in Vietnam

Das Land

An der östlichen Seite der Indochina-Halbinsel liegt das S-förmige Vietnam. Von den 83 Millionen Einwohnern sind 80% buddhistisch. Das Land litt zwischen 1960 und 1975 unter dem Vietnam-Krieg, einem Kampf von Nord- gegen Südvietnam. Die Folgen des Kriegs sind immer noch zu sehen, denn es gibt viele Behinderte, die durch militärische Angriffe verkrüppelt oder durch den Einsatz chemischer Waffen pränatal geschädigt wurden.

Das Projekt

Junge Frau erhält einen Rollstuhl von
uns

Herr Van-Kha Nguyen, ein in Berlin ansässiger Vietnamese, hat im Jahr 2000 zusammen mit seinen Freunden in Vietnam ein Projekt ins Leben gerufen, das humanitäre Hilfe für mittellose Behinderte in Vietnam leistet.

Sobald eine Geldspende für sein Projekt eingeht, überweist er sie stets sofort nach Vietnam. Seine Kollegen kaufen mit diesem Geld in Vietnam Rollstühle und schenken sie den bedürftigen Behinderten. Wenn seine Kollegen Rollstühle an die Behinderten abgeben, nehmen sie diese Szenen auf und schicken die Bilder per E-Mail an Herrn Nguyen, von dem wir die Fotos als Beleg der Spende erhalten. Ein Rollstuhl eröffnet einem Behinderten in Vietnam die Möglichkeit, sich selbständig zu bewegen, um beispielsweise auf der Straße Lose, Obst oder Gemüse zu verkaufen.

Als eine Freundin aus Vietnam mit einem Humanet-Mitglied über das Projekt sprach, hat sich der Verein der Sache angenommen. Seitdem hilft Humanet Behinderten in Vietnam durch jährliche Spenden für das Projekt.

Adresse: www.Global-Site.de/Rollstuhl